Sonntag, 23. Dezember 2007

Sommer, Sonne, Strand und Meer

So jetzt muss ich doch mal wieder was schreiben, ein paar Tage sind wieder vergangen und wir haben wie immer viel erlebt, vielleicht nicht so spektakulaer aber nicht minder schoen.
Wir haben unsere letzten Arbeitstage in der Uni echt gut rumbekommen, es war eigentlich nicht wirklich stressig, am Freitag wurden wir sogar noch zum Champagne-Fruehstueck (Sekt) eingeladen, war ganz lustig!
Das Gefuehl, das wir jetzt tatsaechlich frei haben schleicht sich erst nach und nach bei uns ein, irgendwie koennen wir es noch nicht recht glauben. Freitags sind wir dann natuerlich erstmal ausgegangen, haben super coole Bars am Hafen gefunden, mit wahnsinns Outdoor-Area. Prinzipiell koennte man es so sehen, Bootshaeuser (auf alt gemacht oder alt?) reihen sich um ein Hafenbecken und hier wird ordentlich gefeiert. Dort sind wir dann ein bissl versunft, aber irgendwie war bei mir die Luft raus und Niki war muede. Zum Ausklang sind wir gegen 1 Uhr noch die Hafenpromenade entlang gelaufen, haben einen Absacker in der Brauerei getrunken, naja dann noch einen im Red Squaere und so gings dann eben... nein sind dann wirklich heim gefahren.
Samstag Morgen, strahlender Sonnenschein, den Vorhang spaet zur Seite geschoben und aus dem Fenster gehuepft und wieder ein wenig gebastelt :-)

Diese Angelkoeder wurden nach schweisstreibender Arbeit aus der hier zu findenden Paua-Muschel gefertigt. Die Paua-Muschel ist eine Delikatesse, die Tonne kostet angeblich 30000 Dollar, wer will das Muschelfleisch, ich will das Perlmutt! Der Koeder ist auch schon mal im Wasser gewesen, laeuft super! Perlmutt import-export ist eroeffnet!

Nun ja nach ein wenig Bastelei musste ja auch mal was sinnvolles gemacht werden.. also Kueche putzen und Christbaum umstellen.. so jetzt war das auch erledigt.. mhh die Sonne scheint, schauen wir doch mal Richtung Lyall Bay.
Wieder mal schoen die Kuestenstrasse entlang gebraust und bei Real-Surf in der Lyall-Bay eingekehrt. Mei die Surfboards waeren doch scho schee oder???
Naja sind dann doch wieder aus dem Laden, zu einem anderen geduest um Preisvergleiche zu machen. Ansporn fuer dieses Unternehmen waren die gold glaenzenden Wellen in der Houghton Bay.. ein wunderschoener Anblick. Wann sollen wir denn sonst Surfen lernen, wenn nicht hier?
In letzter Sekunde kam uns dann doch der Gedanke, Montag ist Weihnachten, wir brauchen doch unbedingt noch Geschenke, warum sollten wir uns nicht einmal selbst beschenken.
Schnell zurueck zum Real-Surf und nach kurzen Verhandlungen ueber Preisnachlaesse usw. wurde unser Lada mit zwei wunderschoenen Damen beladen, eine aufs Dach, die andere im Kofferraum.
Jetzt sind sie da, haben einen ehrwuerdigen Platz in unserem Heim und wuerden so gerne ausgefuehrt werden.... (leider sind jetzt grad keine Wellen mehr, war ja klar :-))

(links Nikis Perle, rechts meine)

Ab Dienstag duerfen sie wieder frische Luft schnuppern, wenn wir auf Reisen gehen... versuchen in Raglan zum Surfen zu kommen, sowie in Coromandel und in der Naehe von Auckland, freuen uns riesig drauf!

Hier noch ein kleiner Nachschlag unsere Kochkuenste werden immer besser, Speiseplan in letzter Zeit: Semmelknoedl mit Rahmschwammerl, Schweinebraten mit Semmelknoedl, Pizza selbst gemacht mit King Prawns, Nudeln in der Milch, Bratkartoffeln mit Kuemmel + Wuerschtl, heute Reis mit Mais und King Prawns od. Haendl.




Sonntag, 16. Dezember 2007

der Himmel brennt...

Gestern Abend an der Island Bay.. unglaublich!







Samstag, 15. Dezember 2007

birthday schweinsbraten session und die tage danach

Erstmal moechte ich mich bei allen fuer die lieben Geburtstagsgruesse bedanken und vorallem fuer das geniale Video, hab mich sehr sehr darueber gefreut und werde es sicher immer wieder anschauen, bis ich wieder mit euch zusammen feiern kann! DANKE, ihr seid die Besten!

(Meine Geburstagstorte 1 :-)
(meine Geburtstagstore 2)

(meine Geburtstagstorte 3, definitiv die Beste,
nochmal tausend Dank an den Koch!!!)


(auch das muss gemacht werden, irgendwie
kommen die Hemden nicht feritg gebuegelt aus der Waschmaschine,
sowas unnuetzes aber auch :-)

(Niki und unsere Flatmate Jess)


(der Weihnachstbaum, sieht zwar nicht ganz so aus
wie bei uns, lehnt momentan noch an der Wand...
aber einfach schoen ein bisschen Weihnachten ins Haus kommen zu lassen!)


(am naechsten Tag nach meinem Geb. am Strand, die
Maoris beim Spielen im Wasser)

(ahja fast vergessen, hier kommen wir gerade nach Hause vom Feiern :-)

Gestern waren wir dann natuerlich nicht mehr so fit und
haben uns einfach zu einer naechtlichen Fotosession in
Wellington entschieden, naja bis um 2 Uhr waren wir auch
wieder unterwegs...

Also Ihr Lieben, lasst es Euch zu Hause gut gehen,
geniesst du wunderschoene vorweihnachtliche Zeit und
nochmal vielen Dank dafuer, dass ihr meinen Geburtstag hier so schoen
gemacht habt! Wenn das Video ein Bild waere, wuerde ich es ausdrucken und rahmen lassen!



Sonntag, 9. Dezember 2007

anniversary of the dominion observatory and the gps treasure hunt




Ich denke die Bilder sprechen Baende, wir haben uns selbst nicht mehr erkannt. Viel Vorbereitung hat es uns gekostet nicht nur, dass wir unseren Bart wuchsen liessen. Nein, die Vorbereitungen fuer den Gps-Treasure Hunt waren doch enorm. Immer wieder sind wir in den Botanischen Garten gelaufen um Gps- Koordinaten aufzunehmen, welche wir dann zu einer Route komplettierten. Ein paar Gaeste nahmen dann auch diese Aufgabe auf sich und sind mit den Gps-Geraeten von Punkt zu Punkt gelaufen und haben sich spielerisch der Sache angetan.
Insgesamt gesehen waren wohl eher wir die Attraktion mit unseren Kostuemen, say Cheese... ja so gings relativ oft. Trotzdem waren wir froh wieder aus den Klamotten raus zu kommen, denn bei ca. 25 Grad 2 mal den Berg rauflaufen, ja da wirds dann schon a bissl warm. Ein super Buffet mit allerlei Leckereien entschaedigte aber zudem.
Also diese Veranstaltung zu ende ging, haben wir noch schnell einen sehr guten Kaffee in Kelburn getrunken, bevor wir abermals nach Greytown an unseren Fluss gefahren sind.
Dort angekommen, versuchte ich wieder mal ergebnislos Fische zu fangen, ich denke der niedrige Wasserstand trug dem auch noch bei. Naja wir haben vorgesorgt und waren bestens mit Essen ausgestattet, also Holz sammeln und Feuer machen (es regnete mal wieder), trotzdem haben wir ein stattliches Feuer zamgebracht. Als die Stoecke fuer die Wuerschtel geschnitzt waren, konnte es eigentlich losgehen, also ein seltsames blinkendes Dinge die Strasse entlang fuhr. Nein, nein, die werden doch nicht, nein die kommen nicht zu uns...
Doch die lieben Leute von der Feuerwehr haben einen schoene Schaufahrt mit einem ihrer groessten Fahrzeuge extra fuer uns veranstaltet um dann mit Eimerchen und Schippe unser Feuer zu loeschen. Oh je, ich glaube wir nehmen alles mit, was nur geht.
Die Firefighter waren aber sehr nett und wir musste auch keine Strafe zahlen, weil dieses Feuerverbot nur temporaer ist und wir ja sowieso arme nichtswissende deutsche Touris sind :-)
Als kleiner Nachtrag, wir haben das Feuer auf einem steinigen Flussbett gemacht, weit genug entfernt von jeglichem Gestruepp und es war sowieso alles nass.
Die Kartoffeln durften wir aber noch retten und konnten so ein relativ gutes Veggimeal einnehmen. Sonntags sind wir dann noch ein bissl im Fluss rumgestapft haben ordentlich Bekanntschaft mit den ueberaus laestigen Sandflies gemacht, unglaublich die Viecher, nun ja jetzt sitzen wir in der Arbeit und kratzen uns staendig weil es so juckt. Einkaufsliste: irgendwas in Richtung Autan!
Wieder mal ein erlebnisreiches Wochenende...

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Wellington

Ich stelle jetzt mal ein paar Bilder von Wellington online, da ich oefters gefragt werde, wie denn eigentlich die Stadt und so aussieht.

der Name sagt es schon, Baujahr 1901
hier gibt es wieder einmal super Kaffee!

hier sind wir bei einem der zahlreichen McDonalds gelandet

in der brewery (Brauerei) im Hafen, einer
unserer Lieblingsplaetze (es gibt Weissbier)


wo ist der Fehler? richtig es gibt keinen :-)

Oriental Bay - unser Strand in der Stadt

der Hafen an sich...

Te Papa Museum

Coffee and Eis, auch sehr gut!
die Bucht von Wellington

Blumen im Botanical Garden (Farbe unveraendert)

Sonntag, 2. Dezember 2007

887 - 2350 -2518- 25 - 0


887 Stufen
2350 m aufgegeben
2518 der Gipfel
25 Grad
0 Grad

Nein keine Telefonnummer, vielmehr das Zahlenspiel vom Wochenende... aber die Erlaeuterungen nach und nach.
Wie immer nach der Arbeit raus, ins Auto und Richtung Norden, wir hatten wieder einmal Glueck und das Wetter wurde zunehmend besser.
Gegen Mitternacht waren wir dann endlich am Mount Taranaki angekommen, der andere Vulkan, welchen wir vor 2 Wochen vom Mount Ruapehu fotografieren konnten, angelich 130 km Luftlinie!
Leider fanden wir wie geplant keinen Zeltplatz und nach nervender Suche sind wir dann in ein Backpacker eingekehrt, abgefahren ohne Ende. Der Zaun bestand aus alten Fahrraedern, eigentlich waren ueberall Fahrraeder, nachdem es schon halb eins in der Nacht war, konnten wir den Besitzer nicht mehr anrufen.

(hier ist ausnahmsweise kein Fahrrad zu sehen)

Nach einer netten Begruessung von anderen Bewohnern entschieden wir zu bleiben und einfach am naechsten Morgen alles zu klaeren. Hannes zeigte uns die Raeumlichkeiten und erklaerte uns so einiges, wir merkten schnell er kommt nicht von hier, nach Nikis frage war alles klar, Deutscher.. welcome to German-English.. it's amazing ;-)
tja man erkennt es eben sofort, wir versuchen weiterhin unser kiwi-englisch aufzubessern.
Naja wie gesagt, abgefahrenes Backpacker, in der Frueh war der Chef immer noch nicht anzutreffen, also Geld in eine Brotzeittuete und rein in den Briefkasten, noch schnell was drauf geschmiert ...(Double Room / Niki and Stephen/ Germany Thanks) So einfach geht das.
So also schnell aufsatteln, der Berg stand auf dem Program, im Visitor Centre noch schnell eine Karte gekauft und los gings...

Ja was soll man zum Aufstieg sagen, es war neblig, sau anstrengend, immer nur rauf rauf rauf, nach etwas 1, 5 h waren wir an der Lodge angekommen, Nebel oder Wolken, kein begeisterungswuerdiges Wetter.

Nun ja, schnell eine Staerkung eingeworfen und weiter...
Jetzt kommen wir zu Punkt 1 der Zahlenreihe, die Treppen, warum haben sie nicht gleich eine Rolltreppe gebaut, ich wuerde sagen knapp 900 Stufen (nachgezaehlt!) sind schon happig, aber die Hoehenmeter fliegen einem nur so zu. Die letzte Treppe schlaegt haut rein, mit 400 Stufen, schee!!!

Nach sowas schoenem kann es ja nur besser werden oder, es wurde besser, Gravel (Schotter aus leichtem Vulkangestein), ach welch eine Freude unbeschreiblich :-) Aber auch die weiteren 300 Hohenmeter muehevollen Aufstiegs haben wir gemeistert.
Dann gings ueber einen Felsruecken weiter in Richtung Gipfel, ein bissl "Kletterei' zur Abwechslung echt schoen und schon standen wir wieder im Schnee.
Die Befuerchtung wurde leider wieder zur Wahrheit, aus Schnee wurde Eis und es ging einfach nicht mehr. Mit den Schuhen konnten wir keine Stufen mehr schlagen, es war zudem zu steil und so nicht moeglich. Deprimiert mussten wir echt zum zweiten mal aufgeben, diesmal etwa auf 2350m kurz unter dem Kraterrand, zefix... 5 h Aufstieg ohne Happy End. Aber auch der Ausblick von hier oben war genial, wie aus dem Flugzeug, ueber den Wolken und einfach wow. Ich denke weil der Vulkan eben so exponiert ist, hat man so einen wunderbaren Ausblick, aber auch deswegen aendert sich das Wetter minuetlich. Es scheint die Sonne und schon steckt man komplett in der Suppe, die Temperatur wechselt von heiss zu kalt (25 zu 0).
Wir sind dann stillschweigend abgestiegen, wieder durch den s.... schotter, zu oft gestuerzt und halb ausgerastet, aber keiner hat dem anderen was gesagt wie es einen genervt hat.
Aber kaum ist man wieder unten ankommen, den Hunger gestillt und den Blick wieder auf den Vulkan gelenkt, ist man saumaessig stolz darauf, was man eigentlich geschafft hat. Aber nach 8 h schmerzt halt trotzdem jeder Knochen.
Ein anderes nettes Erlebnis - am Vulkan sah ich ein Paerchen, eig. ist mir nur das Auto aufgefallen, super ausgestatteter Campervan.

Als wir dann abends ca 40 km irgendwo auf einem Campingplatz einliefen, begruessten wir wie immer halt die Leute beim Office und als wir wieder gehen wollten, hiess es Ciao. Hey kommt ihr aus Deutschland, nein aus Switzerland, ja cool, gleich kamen wir ins Gespraech und haben ein paar Bierchen zusammen getrunken. Wirklich ein sehr netter Abend. Es war das gleiche Paerchen wie am Vulkan, Zufall? Aber halt es geht noch weiter. Am Sonntag sind wir dann wild kreuz und quer im Nationalpark rumgefahren und dann schlussendlich nach Wanganui in ein Cafe gefahren, in welchem wir schon vor 2 Wochen waren. Wanganui ist ca. 150 km vom Vulkan entfernt und wer steht da und bestellt einen Kaffee, die zwei Schweizer. Unglaublich man faehrt am anderen Ende der Welt hunderte Kilometer wirr durch die Gegend und trifft sich gleich 3 mal!

Jetzt werden sie uns in Wellington die Tage besuchen und wir versuchen im Schnelldurchgang Ihnen die Stadt zu zeigen.
Gestern liessen wir dann den Abend noch schoen bei einem Weissbier in der Brewery am Hafen ausklingen. Das Wochenende an sich war nicht so spektakulaer, aber wenn man dann in der Arbeit sitzt und darueber nachdenkt, kommen einem wieder die Bilder und wie einzigartig doch jeder kleine Moment ist. Das sollte man einfach nicht vergessen...