Samstag, 24. November 2007

Oriental Bay and the chocolate fish

Also ich versuche mal das Wochenende kurz zusammenzufassen...
Wahnsinn!
Diesmal gibt es eigentlich kaum Bilder und nicht so viel zu erzaehlen, aber es war trotzdem unvergesslich. Einfach mal die Stadt geniessen, da man sich ja so super auf den Wetterdienst verlassen kann (Vorhersage:Regen), siehe auch Bild. Naja dann bleiben wir halt in Wellington und machen mal keine Weltreise, was nicht weniger anstrengend sein kann.
Es bleiben natuerlich genuegend Moeglichkeiten zum entspannen, schoen Kaffee trinken an
der Hafenpromenade, am Strand oder sonst wo. Sind dieses Mal wieder zu unserem Erst-Besuch-Cafe gefahren, welches unsere Chefin uns damals gezeigt hatte. Das Chocolate-Fish, absolut abefahren, jeder Stuhl sieht anders aus, ueberall lustige Spruche,
irgendwelche freaky Sachen und das alles am Strand. Danach wieder ins Auto gehockt (ja wir haben ihn wieder **Erlaeuterung weiter unten) und die Kuestenstrasse bei offenen Fenstern entlang gebraust. Herrlich, eigentlich darf ich das gar nicht schreiben, der Temperaturunterschied zu Deutschland duerfte so bei 25 Grad liegen :-)Sonntag haben wir dann unter anderem in der Oriental Bay verbracht, der Strand in der Stadt, absolut schoen und das Leben tobt, aber nicht die Sonnecreme vergessen, sonst wirds schnell heiss im Gesicht.
Und nun sind wir wieder fast ins normale Leben zurueck geholt worden, Montag, Arbeit ahhh. naja wenigstens ins Shorts, T-Shirt und Flip-Flops, hier geht das, selbst unsere Chefin Frau DR. rennt barfuss in der Arbeit rum ;-)



**Erlaeuterung: Trauriger und schockerfuellter Verlust unseres Ladas am Donnerstag Abend, nein wir hatten kein Parkticket geloest und ja sie haben Ihn einfach mitgenommen ohne zu fragen! Nach ewiger rumtelefoniererei haben wir Ihn wieder gefunden und durften ihn nach zusaetzlicher Taxifahrt wieder mitnehmen, ueber die Kosten sprechen wir jetzt mal nicht, aber es ist sicher billiger als in Deutschland :-) bitte keine Kommentare :-)

Sonntag, 18. November 2007

eine Dusche gefaellig?





Wasserfaelle, ueberall gibt es Wasserfaelle, also nix wie hin! Es ist unfassbar schoen, jeder
Wasserfall an sich hat was besonderes. Man koennte sich stundenlang dort aufhalten, natuerlich nahmen wir auch eine Dusche, das Wasser muss noch ein bissl waermer werden!



Die Tracks zu den Wasserfaellen sind ganz unterschiedlich lang,
es hat uns auch verwundert, dass eig. der groesste und schonste
Wasserfall nicht in der Karte verzeichnet war. Zu dem oberen
Wasserfall musste man etwa 40 min laufen, allein der Weg dort hin
war wieder ein Abenteuer fuer sich, ein Holzweg fuehrte durch
eine wundervolle Sumpf/ Moorlandschaft.




(an alle die am Samstag Abend bei mir zu Hause waren und
eventuell irgendwas in meinem Zimmer gemacht haben -
Spass bei Seite, hat mich sehr gefreut, dass Ihr angerufen habt
und mich ein wenig mitfeiern lassen habt, leider hab ich
nicht alles verstanden! Foto ist waehrend des Telefonats/ Fruehstuecks
entstanden :-) Gruesse nach Hause

das ewige Eis - Mount Ruapehu

An den Anfang oder an das Ende, wohin mit dem besten Bild, echt schwierig hier... Wo soll ich anfangen? So viel passt doch eig. gar nicht in ein Wochenende.
Aus der Uni raus, schnell unkontrolliert die Sachen in die Tasche gestopft und los los los.. es ist geniales Wetter.. raaaaaaaauuuuuuuuuuuuuuss hier!
Auf die Autobahn und Richtung Norden, der Mount Ruapehu stand auf dem Plan, die Fahrt an sich war wie immer ein Erlebnis, die Landschaft aendert sich stuendlich und immer wieder aufs Neue ist sie gigantisch. Gegen 21:00 Uhr trafen wir in einem Skiort ein, wie Skiort und Apres Ski Huettn, da passt doch was nicht. Auf dem Vulkanmassiv ist ordentlich was los in der Saison und auch eine Einkehr in der Huettn Arlberg ist koa Problem ;-)
Aber die Saison ist vorbei, die meisten Bars geschlossen doch hier und da verirrt sich doch ein Maori auf die Strasse. Haben uns dann gemuetlich in einem Motel eingerichtet, wozu das Kabel unter der Matraze diente war auch schnell rausgefunden, yeahh ein Heizdecke.. so gleich mal ordentlich den Hintern aufgeheizt. Es ging dann mehr oder weniger frueh ins Bett, der Wecker war auf 5;30 gestellt, als er klingelte wurden kurz die Augen geoeffnet, die Vorhang auf die Seite geschoben und die Augen wieder geschlossen.

(in der Mitte - Mount Ruapehu 2797 m)

Um 9;00 Uhr standen wir dann endlich am Berg, nachdem wir eine 16 km Bergstrasse durch Vulkangegend und Dschungel geduesst sind. Schon nach wenigen Metern liefen wir eigentlich nur noch auf Schnee, juhu wie dahaom... wir machten unseren Weg immer Richtung Gipfel. Die Sonne brennte vom Himmel, eine genaues Auftragen der Sonnencreme verhindert ein rotes Gnack oder Niki :-)
Leider mussten wir auch feststellen, das mit steigender Hoehe der Schnee haerter wurden und dann gaenzlich Richtung Eis neigte. "Du Niki hast du die Steigeisen dabei"- "Na Stephan, du?"
Schweren Herzens mussten wir aufgeben, da ein weiteres Aufsteigen einfach zu gefaehrlich gewesen waere, aber immerhin waren wir so um die 2500 m hoch. Wir beobachteten dann noch eine Seilschaft auf dem Nebenberg, welche sich gerade im Gipfelanstieg befand...

(von unten betrachtet)

(der Nebengipfel mit der Seilschaft links unterhalb des Gipfels)

(Die Saison ist vorbei...)

(gleisendes Sonnenlicht - ohne Brille gehts gar nicht)

Donnerstag, 15. November 2007

windy city...


Ein recht heftiges Gewitter suchte uns die Tage heim, selbst fuer einen Wellingtoner war es anscheinend doch etwas mehr als gewohnt. Sie sprachen sogar davon, dass es windig ist, ist es das nicht immer? Wie auch immer, abends wurden wir im Wohnzimmer von schoenen Lichtereignissen draussen unterhalten und genossen es in unserer Holzhutte zu sitzen :-)
Am naechsten Tag ging es recht stuermisch in die Uni, es regnete stark, hoerte wieder auf, fing wieder an, hoerte wieder auf und dann war Abend. Also ein staendiger Wetterwechsel alle paar Stunden ist kein Problem, von Sonnenschein bis Sturm, alles ist drin! Sind dann abends noch zur Windturbine um ein bissl Video zu drehen vom Sturm, natuerlich liesen wir den Hotspot Flughafen nicht aus. Sucht doch mal bei youtube.com nach Wellington airport. Aber selbst bei diesem Sturm konnten die Flieger normal landen. Wir bestaunten dann eher die riesen Wellen... siehe Bilder.



Dieses Wochenende gehts dann endlich zum Tongario National Park wo wir hoffentlich den hoechsten Berg der Nordinsel besteigen koennen! Viele Gruesse ins verschneite Muenchen, hebt uns ein wenig Schnee auf, dass wir im April noch zum Brettln gehen koennen.

Sonntag, 11. November 2007

Lada goes offroad...


Sonntag, der wievielte? Ist ja auch nicht so wichtig. Sind relativ spaet aufgestanden, der Wetterbericht versprach ja nix gutes. Es scheint hier nicht moeglich zu sein das Wetter richtig vorherzusehen, da es am Freitag hies super Wetter, Samstag in der Frueh regnete es dann, wieder nachgesehen, mist bis Dienstag Regen. Heute eben dann aufgestanden und was ist das, ahh Sonne, immer gut fuer eine Ueberraschung das Wetter in Wellington. Schnell noch was zu Mittag gegessen und dann auf die Suche gemacht nach den Höhlen bei (Name unaussprechbar) irgendwo bei Martinborough. Leider fanden wir die Höhlen auch nach längerer Suche nicht, sind durch eine enge Klamm gelaufen, Resultat eine Kiwi Muellhalde, ein totes Schaf, Stephan einmal in Boden eingebrochen (irendwie vom Bach unterspült/ wenigstens diesmal nicht eingefasst).

scharf kombiniert, da fehlt doch was???

mal testen, wird scho halten...

Sind dann weiter Richtung eines Parks, immer über die schöne Schotterpiste geprescht.. :-) sind dann immer höher in die Berge gekommen und die Landschaft veränderte sich abermals.
Wollten dann einen anderen Weg zurück nehmen, mhh offroad 4x4 Track, ok probieren wirs.
Fazit, der Weg wurde durch eine Schranke nach ca. einer halben Stunde fahrt versperrt.
Aber es war ein riesen Spass mit unserm Lada durch den Matsch zu fahren, die ausgespühlte Strasse irgendwie zu passieren, an Büschen vorbeizuschrammen. Ich denke auf dem Video wird es besser herauskommen.


War wie immer ein unvergesslicher Tag

Silberner Glanz...


Endlich Freitag, pack die Badehose ein... oder so ähnlich. Nein wir sind ohne Badehose zum Strand gefahren, ich denke Baden waere auch nicht so uneingeschraenkt moeglich gewesen. Das Meer war sehr aufgewuehlt, die Wellen absolut mächtig und beeindruckend. Die Gischt hüllte die ganze Küste in eine weisse weich wirkende Wolke ein. Alles schien zu glaenzen und zu reflektieren.
Wir sprangen ein wenig zwischen dem Treibholz und dem einmündenen Fluss herum und fotografierten dies und jenes.


Leider musste ich zu Hause feststellen, dass die Gischt sich auch auf meiner Linse abgesetzt hatte und der silberne Glanz mir wahre Freude bei den Fotos bereitete :-) deswegen gibt es nicht viele Bilder.


Niki setzte sich dann noch aufs Autodach und genoss die Frische luft bei meiner Ausfahrt, durch die dreckigen Scheiben lässt es sich aber auch nicht Filmen, die Frage mit dem Putzen eruebrigt sicht...

Fireworks


Hier noch ein kleiner Nachtrag zu dem absolut spektakulaeren Feuerwerk letzte Woche. Wir haben es von der Endstation des Cable-Cars angesehen, mit diesem Bergblick hatte man eine super Sicht auf das Spektakel unten im Hafen. Sind danach noch in die Stadt gefahren und haben ein recht sonderbares Weissbier in einer Brauerrei genossen. Es war echt gut, hatte zwar einen leichten Bananengeschmack, aber es war Weissbier :-) Nachdem im Supermarkt die Halbe Schneiderweisse bei gut 6 Dollar liegt.

Mittwoch, 7. November 2007

Orongorongo- irgendwo oestlich von Wellington/ Rimutaka Forest Park



Die Sonne scheint, schnell ein bissl was von der flexi/time genommen und raus....
Diesmal fuhren wir ein bissl in die andere Richtung und versuchten zum Rimutaka Forest Park zu kommen, um dort vielleicht ein bissl Fischen gehen zu koennen.
Nach nicht mal einer halben Stunde ist man ganzlich weg von der Zivilisation und es zeigt sich wieder was eigentlich Neuseeland ist.
Man faehrt mit dem Auto durch Natur, wie man es sich nicht vorstellen kann, ganz anders als wie beim letzten Mal, jedesmal scheint es wieder ein neues Land zu sein...
Immer entlang der Coastal Road faehrt man an Schafsherden vorbei, wir haben aber immer noch kein Bild von den Wollezotteln gemacht. Die Felder sehen aus wie ein Golfrasen mit wunderschoenen Bueschen bestueckt, gelb leuchtend oder einfach nur vom Wind geformt. Irgendwie sieht es aus wie gemalt oder vielleicht wie eine Eisenbahnlandschaft, eigentlich so nicht vorstellbar. Ein Fluss schlaengelt sich durch die Landschaft so wie er will, nicht vom Menschen geleitet und fliesst dann ungehindert wild ins Meer.



Wir haben leider eig. viel zu wenig fotografiert, denn als ich den Fluss sah musste ich Fischen... es war zwar wieder erfolglos, aber die Herausforderung nehme ich gerne an, ich weiss jetzt wo sie sind!!!
Wir haben mindestens 5 Fische gesehen, meistens Brown Trouts alle ueber 50 cm lang, natuerlich abgewachsen, nicht aus der Zucht wie bei uns.




Ich habe mir vor kurzem eine Dvd bestellt uebers Fliegenfischen in Nz, welche bei uns nicht erhaeltlich ist. Erst hier wird einem klar was alles moeglich ist, zudem sieht man die Landschaft und kann sich neue Ziele heraussuchen. Es haelt einen nicht lange vor dem Pc, man moechte am Liebsten sofort selbst dort hinfahren.

Hier eine der wundervollen Brown/Trouts, wir sehen uns noch...

wilde Brandung, etwa 2 km den Strand entlang ist eine
Robbenkolonie.



island bay immer wieder abends...

keine Sorge es gibt auch andere Fleckerl hier wo wir uns aufhalten. Aber hin und wieder ist es Abends echt super schoen hier. Ein bissl durch die Felsen springen und aufs Meer schauen!
Hier noch 2 Bilder...

Donnerstag, 1. November 2007

back to the river...

Diesmal versuchten wir ueber eine andere Schotterpiste weiter rauf in die Berge zu kommen, wieder an unserem Fluss wo wir uebernachteten.
Wir fanden auch einen Weg und sind ca. 9 km durch wilden Dschungel gefahren um dann an einem Parkplatz mit Campingmoeglichkeit stop zu machen. Es war schon gegen Abend, naja wir mussten die Gegend noch erkunden, hatten wir doch bei der Hinfahrt schon solche Aussichten geniessen koennen.

Wir gingen den Weg Richtung Bruecke nach, nach 2 min standen wir davor.. cool Haengebruecke ubers Tal...
Haha.. lustig...
Niki ging vor und meinte beilaeufig, krass wirds wenn du aus den Baeumen raus kommst.
Ich machte ein paar Schritte vor und wartete bis er auf der anderen Seite war, als ich aus den Baeumen raus kam wusste ich was er meinte...
Ich war kurz davor umzudrehen, aber diese Schande konnte ich mir auch nicht geben, aber dieses Gefuehl was da einem durch den Koerper geht, Adrenalin pur. 50-60 m ueber dem Fluss, nichts unter einem, der Boden der Bruecke bestand aus einem Gitter, schoen!!! Es war ja auch nicht so, dass sie sich bewegte, ein stetes Schwingen nach oben und unten mit jedem Schritt und die seitliche Neigung, ein Genuss!


Der Ausblick allerdings war einfach gigantisch, mit einer Hand versuchen sich festzuhalten, das Schwingen auszugleichen und dann noch Fotos machen...wir lassen uns nicht lumpen, was man nicht alles fuer ein gutes Bild macht. Heute denken wir schon ueber etwaige Abseilaktionen nach, leider sind unsere Klettersachen zu Hause.


Wieder mitten im Dschungel, sind dann einem Bachlauf gefolgt und Niki kletterte einen Baum rauf, welcher dann direkt ueber dem Fluss war. Wir versuchten den Wasserfall zu fotografieren, leider war kein hinkommen ohne Seil. Es war ja immer noch der Tag, mit den nassen Hosen etc. vom Uebernachten. Fuer mich kein Problem, hatte ja noch meine kurze Hose, welche ich dann nach eine Tanzaktion auf einem Stein auch noch einnaesste. Ich sass wie ein begossener Pudel mitm Hintern im Bach, schee. Typisch Stephan, wuerden jetzt so ein paar sagen.
Egal der Hintern war nass, aber sonst ist nix passiert, Niki hatte scho Angst, dass ich mein Bein gebrochen hatte, aber ich schrie eher, weils so unangenehm feucht wurde.

Hier ein paar Bilder von diesem Bach...

Jetzt noch ein paar von diesem ueberaus matschigen Track...




Im Kraut verloren.. kurz vor meinem Badegang in den Bach,
finde leider im Moment das Bild danach nicht...

Richtig ausgeruestet in den Urwald..
Kamera, Angel und Messer...