Sonntag, 18. November 2007

das ewige Eis - Mount Ruapehu

An den Anfang oder an das Ende, wohin mit dem besten Bild, echt schwierig hier... Wo soll ich anfangen? So viel passt doch eig. gar nicht in ein Wochenende.
Aus der Uni raus, schnell unkontrolliert die Sachen in die Tasche gestopft und los los los.. es ist geniales Wetter.. raaaaaaaauuuuuuuuuuuuuuss hier!
Auf die Autobahn und Richtung Norden, der Mount Ruapehu stand auf dem Plan, die Fahrt an sich war wie immer ein Erlebnis, die Landschaft aendert sich stuendlich und immer wieder aufs Neue ist sie gigantisch. Gegen 21:00 Uhr trafen wir in einem Skiort ein, wie Skiort und Apres Ski Huettn, da passt doch was nicht. Auf dem Vulkanmassiv ist ordentlich was los in der Saison und auch eine Einkehr in der Huettn Arlberg ist koa Problem ;-)
Aber die Saison ist vorbei, die meisten Bars geschlossen doch hier und da verirrt sich doch ein Maori auf die Strasse. Haben uns dann gemuetlich in einem Motel eingerichtet, wozu das Kabel unter der Matraze diente war auch schnell rausgefunden, yeahh ein Heizdecke.. so gleich mal ordentlich den Hintern aufgeheizt. Es ging dann mehr oder weniger frueh ins Bett, der Wecker war auf 5;30 gestellt, als er klingelte wurden kurz die Augen geoeffnet, die Vorhang auf die Seite geschoben und die Augen wieder geschlossen.

(in der Mitte - Mount Ruapehu 2797 m)

Um 9;00 Uhr standen wir dann endlich am Berg, nachdem wir eine 16 km Bergstrasse durch Vulkangegend und Dschungel geduesst sind. Schon nach wenigen Metern liefen wir eigentlich nur noch auf Schnee, juhu wie dahaom... wir machten unseren Weg immer Richtung Gipfel. Die Sonne brennte vom Himmel, eine genaues Auftragen der Sonnencreme verhindert ein rotes Gnack oder Niki :-)
Leider mussten wir auch feststellen, das mit steigender Hoehe der Schnee haerter wurden und dann gaenzlich Richtung Eis neigte. "Du Niki hast du die Steigeisen dabei"- "Na Stephan, du?"
Schweren Herzens mussten wir aufgeben, da ein weiteres Aufsteigen einfach zu gefaehrlich gewesen waere, aber immerhin waren wir so um die 2500 m hoch. Wir beobachteten dann noch eine Seilschaft auf dem Nebenberg, welche sich gerade im Gipfelanstieg befand...

(von unten betrachtet)

(der Nebengipfel mit der Seilschaft links unterhalb des Gipfels)

(Die Saison ist vorbei...)

(gleisendes Sonnenlicht - ohne Brille gehts gar nicht)

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